Stromspeicher

Nutzung von selbst erzeugtem Strom: Solarstromspeicher

Wir bieten Lithium-Ionen Speicher mit intelligenten Energiemanagementsystemen der neuesten Generation. Diese Kombination macht es möglich, den erzeugten Sonnenstrom dann zu verbrauchen, wenn Sie ihn benötigen – und das auch in der Nacht. Welche Technologie in Frage kommt, hängt von Ihren Bedürfnissen und örtlichen Gegebenheiten ab.

Die Zukunft auf dem Weg zur Unabhängigkeit

Wir beschränken uns dabei nicht auf ein spezielles System, sondern greifen auf unsere umfangreichen Lieferanten zurück und können so die individuell beste Lösung für Sie garantieren.
Nutzen Sie unser Potenzial und senken Sie zukünftig dauerhaft Ihre Stromkosten auf ein Minimum. Die Natur wird es Ihnen danken. Wir informieren Sie gerne über die Preise für eine Photovoltaikanlage und einen Solarstromspeicher und eine entsprechende Förderung sowie Wartung. Lassen Sie sich von der Liste unserer Referenzen inspirieren oder. Nehmen Sie direkt Kontakt zu unserem Kundenservice auf:

1. Informationen über Stromspeicher

Solarstromspeicher für Photovoltaikanlagen

Ein Solarstromspeicher – auch PV-Speicher, Solarbatteriespeicher, Energiespeicher oder Solarbatterie genannt – ist ein System für die Speicherung von Energie. Dieser Solarstromspeicher ist für die Nutzung zusammen mit einer Photovoltaikanlage vorgesehen und bietet eine Kapazität von mehreren Kilowattstunden (kWh).  Im Solarstromspeicher befindet sich ein Batteriesystem.

Warum lohnt sich die Anschaffung eines Speichersystems?

Die Photovoltaikanlage produziert während der Sonnenstunden Energie, die vom Kunden selbst verbraucht wird. Die überschüssige Energie wird ins Stromnetz eingespeist. Dafür erhält der Kunde die Einspeisevergütung nach dem Energieeinspeisegesetz (EEG) – 20 Jahre lang. Produziert die Photovoltaikanlage keinen Strom, z. B. nachts, muss der Strom vom Energieversorger dazu gekauft werden.

Nutzen Sie den Solarstrom, wenn die Sonne nicht scheint

Mit einer Batterie wird der überschüssige Solarstrom gespeichert, bis diese geladen ist. Nachts kann nun der Strom aus der Batterie genutzt werden, ohne dass Strom dazugekauft werden muss, oder nur noch in kleinen Mengen. Um den selbst produzierten Strom selbst zu  nutzen, ist die Installation eines Stromspeichers sinnvoll.

2. Passendes Speichersystem 
die Wahl: AC / DC?

Die Wahl eines Speichersystems

Der Speicher soll nicht nur den derzeitigen persönlichen Anforderungen entsprechen, sondern die Zukunft des Kunden sollte bei der Wahl des Speichers berücksichtigt werden. Das Speichersystem sollte erweiterbar ein, damit auch spätere Ansprüche z. B.  ein Elektrofahrzeug, erfüllt werden können. Weiterhin ist nicht nur bei der Erstinstallation die Ausrüstung mit einem Speicher zu prüfen, sondern auch die Nachrüstung einer bestehenden Photovoltaikanlage.

Welche Systeme gibt es?

Der Unterschied zwischen einem AC- und einem DC-System besteht darin, wie der Solarstromspeicher mit der Photovoltaikanlage verbunden ist.

Abkürzung AC (alternating current) = Wechselstrom

Abkürzung DC (direct current) = Gleichstrom

Das DC-System
Solarmodule erzeugen immer Gleichstrom. Die DC-gekoppelten Systeme werden vor dem Wechselrichter eingebunden. DC-gekoppelte Energiespeicher teilen sich mit der PV-Anlage denselben Wechselrichter. Oft werden spezielle Wechselrichter des Herstellers benötigt. Bei einer Neuinstallation ist eine DC-Lösung empfehlenswert, weil diese eine kompakte Einheit aus Wechselrichter, Laderegler und Speichersystem darstellt, und oftmals preiswerter ist. Weniger Wandlungsstufen sind notwendig.


Kurz gesagt: Bei einem DC - System sind PV-Wechselrichter und Batteriewechselrichter miteinander vereint. Ein DC-System nimmt die erzeugte Energie nahezu direkt aus der Photovoltaikanlage. Dabei muss die Spannung der in Reihe verschalteten Solarmodule (PV-Strings) an die der BAtterie anpassen. DC-Systeme sind meistens für Neuinstallationen geeignet. Zudem ist hier die maximale PV-Anlagengröße für die direkte Ladung des Akkus begrenzt. DC Systeme benötigen in der Regel weniger Platz und der Aufwand für die Installation ist oftmals geringer. 

Das AC-System
AC-gekoppelte Systeme werden nach dem Wechselrichter der PV-Anlage in den Stromkreis eines Hauses integriert und der Speicher läuft unabhängig von der Photovoltaikanlage. Zum Aufladen des Speichers wird ein zusätzlicher Konverter benötigt und auch beim Entladen wird der Batteriegleichstrom wieder in Wechselstrom umgewandelt. Durch die doppelte Umwandlung kann es zu Verlusten kommen. Trotzdem sind AC-Systeme gerade bei der nachträglichen Installation empfehlenswert, weil der Wechselrichter unabhängig vom Speichersystem gewählt werden kann.  AC-gekoppelte Systeme haben eine höhere Flexibilität und einen höheren Wirkungsgrad.

Kurz gesagt: Bei einem AC-System schließt man den Batteriewechselrichter an das Hausnetz an und wandelt den Wechselstrom (AC) in Gleichstrom (DC) um. AC Systeme sind ideal, wenn eine Photovoltaikanlage bereits vorhanden ist und eine Nachrüstung erfolgen soll. Aber auch bei Neuinstallation ist ein AC System sehr flexibel. 

Die Entscheidung – DC oder AC?

Für eineneue Photovoltaikanlage ist ein DC-System grundsätzlich ein guter Gedanke. DC-Systeme sind meist kompakt aufgebaut und daher für Nachrüstungen weniger geeignet. Je nach Anforderungen kann aber auch en flexibles AC-System geeignet sein. Pauschalaussagen, dass DC-Systeme über einen besseren Wirkungsgrad verfügen - haben sich in der Praxis oft nicht bestätigt.  Wenn es um eine Nachrüstung einer bestehenden Photovoltaikanlage geht, sind AC-Systeme die bewährte Technik.

Das perfekte System gibt es nicht. Ob man einen Speicher mit AC-Kopplung oder DC-Kopplung nutzen soll, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab – und von der Zukunftsplanung.

Wichtig ist immer die Qualität der eingesetzten Komponenten und das Zusammenspiel. Darauf legt Sonnenkonzept bei der Produktauswahl besonderen Wert. In unserem Portfolio sind die besten Batteriehersteller vertreten.

Haben Sie Fragen zu Solarstromspeichern? Wissen Sie immer noch nicht, ob AC-Speicher besser geeignet sind oder doch lieber DC-Speicher?

Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beantworten gerne Ihre Fragen.

3. Batterietechnologien
von PV-Speichern

Batterietechnologie

Es werden heute im Wesentlichen zwei Technologien unterscheiden: Blei und Lithium-Ionen-Speicher.

Zyklenzahl von Speichern
Die Zyklenzahl gibt die Anzahl der vollständigen Be- und Entladungen an, bevor die Kapazität des Speichers unter eine nicht mehr relevante Grenze fällt. Bei Lithium-Ionen-Speichern liegen die Ladezyklen in der Regel zwischen 4.000 und 7.000 Zyklen. Bei Blei-Speichern liegt die Zyklenzahl oft nur zwischen 1.200 und 1.500 Zyklen.

Lebensdauer von Photovoltaikspeichern
Aber nicht nur die Anzahl der Zyklen ist für die Lebensdauer ausschlaggebend. Auch wenn ein Speicher nicht betrieben wird, altert dieser und verliert an Leistung. Bei Blei-Speichern geht man von einer Lebensdauer von 10 Jahren aus, bei Lithium-Ionen-Speichern etwa von 20 Jahren. Aufgrund der schnellen Entwicklungen in diesem Bereich gibt es noch keine Langzeitstudien.  Voraussetzung für die Langlebigkeit der Batterie ist ein intelligentes Energiemanagement, der eine Überanspruchung des Speichers verhindern kann.

Entladetiefe von Energiespeichern
Wird zu viel Speicherkapazität entnommen,  kann dies die Lebensdauer eines Speichers negativ beeinflussen. Die Entladetiefe gibt vor, wieviel Prozent der Kapazität dem Batteriespeicher entnommen werden kann. Je höher die Entladetiefe ist, je besser wird der Speicher genutzt. Bei Lithium-Ionen Speichern können zwischen 70% und 100% entnommen werden, bei Bleibatterien nur 50 – 60%. Die Verluste bei Bleibatterien sind wesentlich höher als bei Lithium-Ionen Speichern.

Wirkungsgrad von Batteriespeichern
Die Ladeverluste eines Batteriespeichers werden anhand des Wirkungsgrades festgestellt. Der Wirkungsgrad bei Bleibatterien beträgt lediglich 70% bis 85%, bei Lithium-Ionen-Speichern liegt die Energieumwandlung bei 93% bis 98%.

Sicherheit von Solarbatterien
Derzeit gibt es noch keine einheitlichen Sicherheitsstanddarts. Viele Hersteller bieten eine Garantie, die auch für die Qualität der Speicher spricht.  Bei Bleispeichern muss eine gute Raumlüftung vorhanden sein,  da Gase wie Wasserstoff entstehen können. Bei Lithium-Ionen-Speichern sollte ein Energiemanagement-System eingebaut werden, um Schäden durch Überladung zu verhindern. Blei-Speicher müssen einmal jährlich gewartet werden.

Preis der Batteriespeicher
Der Preis für die Energiespeicher ist je nach Technologie unterschiedlich. Blei-Speicher sind in der Anschaffung günstiger als Lithium-Ionen –Speicher. Werden die Folgekosten eingerechnet, wird der Blei-Speicher teurer. Der Trend geht ganz klar zu den Lithium-Ionen-Speichern.

Möchten Sie wissen, wie hoch die Kosten für die Investition eines Solarspeichers sind? Berlin und Brandenburg
Rufen Sie uns an oder stellen Sie eine Anfrage.

4. Errichtung einer PV-Anlage 
gleich mit einem Speicher?

Wenig Eigenverbrauch und teurer Strom vom Energieversorger

Mit einem Batteriespeicher kann der produzierte Solarstrom direkt im Haus genutzt werden.  Da viele Familienmitglieder am Tage berufstätig sind, werden nur ca. 30% des selbst produzierten Stroms selbst genutzt. Jede weitere produzierte Kilowattstunde Solarstrom wird die Vergütung nach dem EEG (Energieeinspeisegesetz) gezahlt.  Scheint die Sonne nicht und wird kein Strom produziert, bezieht der Kunde den teuren Strom aus dem öffentlichen Netz.

Neubau PV-Anlage mit Stromspeicher

Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Neuanlage, auch ohne Speicher, ist gegeben. Die Erweiterung der Photovoltaikanlage durch einen Speicher kann sich weiter auszahlen. Mit einem Stromspeicher kann der Eigenverbrauch zu 80% und mehr gedeckt werden. Mit einer Kraft-Wärme-Kopplung kann vollkommende Autarkie erreicht werden.  Durch die Investition in einen Batteriespeicher kann der niedrigen Einspeisevergütung und dem immer teurer werden Zukauf von Strom weitestgehend entgegengewirkt werden.

5. Nachrüstung PV-Anlage mit einem Speicher
in Berlin und Brandenburg

Zeitpunkt Installation Photovoltaik entscheidend

Erhält man die volle Einspeisevergütung ist die Anschaffung eines Stromspeichers nicht zu empfehlen. Dies gilt für alle Anlagen, die vor 2010 gebaut wurden. Je nach Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Solaranlage ist der selbst produzierte Strom bei einer Anlage unter 30kW zwischen 54 und 43 Cent/kWh wert. Somit ist der selbst produzierte Strom mehr wert, als der dazugekaufte Strom. Hier macht die Nachrüstung mit einem Speicher keinen Sinn. 

AC-System empfehlenswert

Durch die Integration eines Stromspeichers in ein bestehendes System muss auch der produzierte Strom im Wechselrichter von AC zu DC gewandelt werden, um diesen zu speichern. Hieraus ergeben sich zusätzliche, allerdings geringe, Verluste während der Umwandlung. Im Allgemeinen sind AC-gekoppelte Speichersysteme bei einer nachträglichen Installation empfehlenswert, da ein Wechselrichter unabhängig vom Speichersystem gewählt werden kann.

6. Wirtschaftlichkeit eines Speichersystems
in Berlin und Brandenburg

Wie wirtschaftlich ist ein Speicher?

Vor der Entscheidung über die Investition in einen Energiespeicher stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, das Geld in die Hand zu nehmen. Eine Investition gilt als wirtschaftlich, wenn die Einnahmen die Ausgaben übersteigen.  Mit einem Batteriespeicher werden jedoch keine  Einnahmen, sondern Einsparungen erwirtschaftet, was eine höhere Sparquote bedeutet. Die Wirtschaftlichkeit eines Batteriespeichers hängt damit auch von der zukünftigen Entwicklung des Strompreises ab und von der Einspeisevergütung.

Entwicklung der Strompreise

Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes hat sich der Strompreis für private Haushalte von Anfang 2000 bis Mitte 2015 mit 92% fast verdoppelt. Steigende Strompreise sind in der Zukunft zu erwarten. Die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen stagniert bzw. verringert sich (das hängt vom Zubau der Photovoltaikanlagen ab). Mit einer Einspeisevergütung von 57 Cent im Jahr 2004 bis zu einer Anlagengröße von 30 kWp bekommt man heute noch rund 12 Cent/kWh für den eingespeisten Strom. Dafür sind die Kosten der Photovoltaikanlagen entsprechend gesunken.

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